Leuchtenbetriebswirkungsgrad (LBWG)
Ein von einer Lampe ausgestrahlter Lichtstrom kann je nach Leuchtenausführung nur zum Teil genutzt werden.
So senden Leuchtstoffröhren, Glühlampen und auch Gasentladungslampen ihre Lichtenergie in alle Richtungen.
Jedoch verhindern z.B. Lampensockel und z.B. Lampenbefestigung die Abstrahlung.
Gerichtetes Licht entsteht durch Einsatz von Reflektoren, die vor allem bei Verschmutzung hohe Verluste verursachen.
Kunststoffscheiben, ggf. ebenfalls verschmutzt, dämpfen das gewünschte Licht weiterhin.
Die DIN/EN 13032/2 bezeichnet den Leuchtenbetriebswirkungsgrad als LOR (Light Output Ratio), welcher den genutzten Lichtstrom einer Leuchte mit dem Lampenlichtstrom ins Verhältnis setzt. Praxiswerte liegen je Gestaltung der Leuchte bei 50 – 70 %.
Der Lichtstrom von LEDs bedarf keiner Bündelung oder Umlenkung und so erreicht eine LED-Leuchte Leuchtenbetriebswirkungsgrade von über 90%
